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Malaysische Potentatenfamilie klagt gegen Bruno Manser Fonds

20.08.2018
Malaysische Potentatenfamilie klagt gegen Bruno Manser Fonds


Kanadische Immobilienfirma Sakto bestreitet Geldwäschereivorwürfe


(BASEL). Der Bruno Manser Fonds wird sich gegen den Versuch der kanadischen Immobilienfirma Sakto Corporation (Bild: Demo vor Sakto-Immobilien in Ottawa), uns einen Maulkorb zu verpassen, mit allen rechtlichen Mitteln wehren.

Mit einer wahrheits- und faktenwidrigen Darstellung versucht die Basler Kanzlei Vischer in Vertretung von Sakto Corporation den Eindruck zu erwecken, dass ein kanadisches Gericht die Geldwäschereivorwürfe des Bruno Manser Fonds gegen Sakto Corporation widerlegt hat.

Dies ist nicht der Fall. Das Gericht hat im Februar 2018 ein Begehren des Bruno Manser Fonds um Einsicht in die Bankakten von Sakto aus formalrechtlichen Gründen abgewiesen. Das Gericht hat sich nicht zum Sachverhalt, den Geldwäscheivorwürfen gegen Sakto, geäussert.

Der Bruno Manser Fonds hält vollumfänglich an seiner Darstellung fest, insbesondere am Report ‚Safe Haven Canada’ über das Unternehmen Sakto.

Sakto wurde 1983 von einem Bruder und zwei Kindern von Taib Mahmud, dem damaligen Regierungschef und heutigen Gouverneur des malaysischen Bundesstaats Sarawak gegründet. Die Sakto-Gruppe kontrolliert heute Immobilien in Kanada, Grossbritannien, Australien und den USA im Wert von mehreren hundert Millionen Dollar.

Der Bruno Manser Fonds hat aus den Medien von der Eingabe von Sakto Corporation erfahren und bisher keine Gelegenheit zur rechtlichen Stellungnahme erhalten. Der Bruno Manser Fonds behält sich das Recht auf eine rechtlich abschliessende Stellungnahme unter anwaltschaftlicher Beratung vor.

(20. August 2018)



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by moxi